Kategorie Archive: Notfälle

Update Hazard

+++ Update Hazard +++

Es ist kaum zu glauben, wie toll sich unser Sorgenkind schon verändert hat. 
Er ist - Gott sei dank- kaum wiederzukennen. 

Hazard ist nun seit einigen Wochen in einer Pflegestelle in Mostar, in welcher er täglich gutes Futter, ein sicheres Plätzchen und Ansprache bekommt. Zusätzlich wird er mit Nahrungsergänzung noch aufgepäppelt. 
Und wie man sieht, hat das alles Erfolg. Doch natürlich kann er dort nicht die intensive Betreuung bekommen, die er so dringend bräuchte, damit er seine Unsicherheiten und Ängste ablegen kann. 

Da Hazard vor allem den Menschen gegenüber noch sehr misstrauisch ist benötigt, möchten wir nun anfangen für ihn eine Pflegestelle in Deutschland zu suchen. 

Wir brauchen eine liebevolle und erfahrene Stelle, die ihn unbefristet beherbergt und versorgt und ihm die schönen Seiten des Lebens zeigt. 
Tägliche Routine, Geduld, Spaziergänge, das Kennenlernen von neuen Geräuschen, Gerüchen und auch geschlossenen Räumen wären wichtig, damit er irgendwann eine Familie finden kann und sich auch wohlfühlt. Je besser man ihn auf alles vorbereitet, umso so größer sind seine Chancen auf das große Glück. 
Im Haushalt sollten keine Kinder sein (oder diese mindestens 12+) und es sollte eher ruhig zugehen, damit auch Hazard Ruhe finden kann. Ein souveräner und aufgeschlossener Zweithund wäre sicher für ihn auch gut. 

Wer ein Plätzchen hat für diesen jungen Mann, meldet sich bitte unter: kontakt@streunerglueck.de 
Wir hoffen sehr, dass wir für diesen Burschen etwas finden, damit auch er ein sorgenfreies Leben führen kann.

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Hazard

Tierschutz in Mostar...

Seit mehreren Tagen schon sind die Tierschützer unserer Partnerorganisation "Animal Care Centar" auf der Suche nach einem armen Rüden, der immer wieder in der Nähe von Blagaj gesehen wurde.

Ihnen wurde gesagt, dass er fast kein Fell mehr hat und sich von Tag zu Tag mehr durch die Hitze quält.

Er lässt sich nicht anfassen, zeigt aber keine Aggressionen gegenüber Menschen.

Doch alleine durch seine Erscheinung, als kranker, fast nackter und schwacher Hund wurde er schnell zum Opfer von Menschen, die ihn nicht in ihrer Nähe haben wollten.

Man soll mit Steinen nach ihm geworfen haben - die Menschen hatten wohl Angst, er könnte etwas ansteckendes haben.

Täglich fuhren die Tierschützer hinaus nach Blagaj, um nach ihm zu suchen - ihn zu retten!

Zu retten vor den Menschen, der Hitze und vor Artgenossen, die ihm auch nicht alle wohlgesonnen waren.

Und gestern nun gelang es endlich!

Der arme, nackte Tropf konnte endlich gefunden und in Sicherheit gebracht werden.

Er ist nur noch ein Häuflein Elend und aus der Nähe betrachtet sah er noch viel bemitleidenswerter aus, als man aus der Ferne erkennen konnte.

Schnell wurde er in die Klinik gebracht, dort mit Infusionen, Vitaminen und Fressen versorgt und in einem warmen Bettchen für die Nacht untergebracht.

Nun bleibt uns nichts mehr, als die Daumen für ihn zu drücken.

Wir wünschen uns, dass er noch erleben darf, wie schön ein Hundeleben sein kann!

Dass er seine eigene Familie findet und noch einige wunderschöne Jahre ohne Schmerz, Leid und Angst verbringen kann.

Helft uns dabei!

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Unser nächster Transport steht an!
Am 4.5. möchten wir wieder viele Schützlinge aus Mostar und Doboj nach Deutschland bringen.
Bis dahin warten sie in der Ausreisestation und werden auf ihre Reise vorbereitet.

Wir suchen noch einige Pflege-und natürlich Endstellen, damit die Fellnasen ihr sicheres Ticket bekommen!

Wenn ihr ein Plätzchen frei und Interesse habt einem dieser...

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Hilfe für Mary

Sorgenkind Mary! 

Lange musste Mary auf ihre Chance warten, in eine Familie oder gar erst nach Deutschland kommen zu können. 
Bei der letzten großen Tour durfte sie dann endlich mit und fand ein Zuhause auf Zeit in einer privaten Hundepension, die uns unterstützen wollte. 
Einige Wochen vergingen und keiner interessierte sich für unsere liebeMary. Doch dann, endlich, hatte jemand Interesse an dieser zuckersüßen Maus. 
Nach positiver Vorkontrolle und allen Abklärungen die bei einer Vermittlung anstehen, konnte sie dann auch zeitnah umziehen und dort als Pflegehund einziehen. (Da noch ein anderer Hund im Haushalt lebt, wollte sie 
das Zusammenleben kurz ausprobieren. Denn was bringt es einen Hund zu übernehmen, wenn sich nicht alle wohl fühlen)

Soweit so gut... Alles war in Ordnung und die ersten 2 Tage vergingen ohne besondere Auffälligkeiten. Was merkwürdig war, war jedoch dass sie überhaupt kein Pipi machte. 
Weder drinnen noch draussen und das obwohl sie durchaus viel trank. 
Anfangs führte man es auf die Eingewöhnung zurück. Denn schon öfter hatten wir Hunde in neuen Familien, die etwas Zeit brauchten, um sich lösen zu können. 
Gott sei Dank achtete die Familie ganz genau darauf und machte sich (leider zurecht) Sorgen. 
Kurz vorm Wochenende fuhren sie dann als Notfall in die Klinik. 
Denn Mary hatte plötzlich hohes Fieber, wirkte apathisch und schwach. Und noch immer konnte sie kein Wasser lassen. 
In der Klinik wurde sie dann im wahrsten Sinne des Wortes „auf Herz und Nieren“ geprüft. 
Blut wurde gecheckt, auf Reisekrankheiten untersucht, Ultraschall und Co. 
Die schlechten Blutwerte machten den Ärzten Sorgen und sie sollte erstmal, vor allem bis das Fieber wieder niedriger war, in der Klinik bleiben. 
3 Nächte war sie dort und wurde versorgt. Langsam ging es ihr besser. Die Familie durfte sie auch dort besuchen. 

Am Sonntag konnte sie dann glücklicherweise wieder mit nachhause. Das Fieber war weg und sie wirkte soweit wieder stabil. 
Die Familie und wir waren überglücklich, dass es wohl wieder aufwärts ging. 
Aufgrund der Nebenwirkungen der Medikamente, trank sie sehr viel und konnte nun auch wieder Wasser lassen. 

Am Mittwoch kam dann leider wieder der unerwartete Umschwung. 
Rastant ging es Mary schlechter und sie hatte einen Schwächeanfall und stand völlig neben sich. 
Daraufhin wurde sie nun wieder in die Klinik gebracht und musste, weil es ihr so schlecht ging, nochmal eine Nacht dort bleiben. 
Das Blut wurde nochmals untersucht. Gott sei Dank, scheinen die Medikamente jetzt anzuschlagen und die Werte werden besser. Die Ärzte wirkten bei der Befundsbesprechung optimistisch.
Mary scheint an einer Autoimmunerkrankung zu leiden, die ohne ersichtliche Ursache wie aus dem Nichts und plötzlich auftrat. Ihr Körper griff sich dann selber an. Eine sogenannte Panzytopenie wurde diagnostiziert. 
Das bedeutet soviel wie eine starke Verminderung der Blutzellen aller Systeme. Woher das kommt, wissen die Ärzte leider nicht und kann auch nach aktuellem Stand nicht festgestellt werden. 

Die nächsten Wochen muss nun regelmäßig ihr Blut untersucht werden um die Kortisongabe anzupassen und dann letztlich einstellen zu können, wenn alles wieder im Normalbereich sein wird. 

Wir sind nun erstmal froh, dass Mary wieder in ihrem eigenen Bettchen liegen und fit werden kann und hoffen, dass es weiter bergauf geht. 

Nun benötigen wir aber dringend eure Hilfe. 
Denn die Behandlung von Mary hat uns ein großes Loch in unsere Streunerglückkasse gebrannt. Aktuell liegen die Kosten bei knapp 2000€. Mit den weiteren Kontrolluntersuchungen wird sich noch einiges ansammeln leider.

Daher bitten wir euch von Herzen, dass ihr uns helft die Kosten zu decken, damit auch der Bau des Streunerdorfs wie geplant weitergehen kann. 
Denn jeder Euro ist wichtig und wird gebraucht. 

Bitte helft uns uns Mary, dass es ihr bald wieder besser geht und wir ihr alle nötigen Behandlungen ermöglichen können!

Spendenkonto:
Streunerglück 
Verwendungszweck: Hilfe für Mary
Commerzbank:
IBAN: DE14 2004 0000 0886 6030 00
BIC: COBADEFFXXX

Paypal:
spenden@streunerglueck.de

Wir danken euch schon jetzt für jede Unterstützung und werden euch auf dem Laufenden halten!

 
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