Kategorie Archive: Notfälle

Hazard

Tierschutz in Mostar...

Seit mehreren Tagen schon sind die Tierschützer unserer Partnerorganisation "Animal Care Centar" auf der Suche nach einem armen Rüden, der immer wieder in der Nähe von Blagaj gesehen wurde.

Ihnen wurde gesagt, dass er fast kein Fell mehr hat und sich von Tag zu Tag mehr durch die Hitze quält.

Er lässt sich nicht anfassen, zeigt aber keine Aggressionen gegenüber Menschen.

Doch alleine durch seine Erscheinung, als kranker, fast nackter und schwacher Hund wurde er schnell zum Opfer von Menschen, die ihn nicht in ihrer Nähe haben wollten.

Man soll mit Steinen nach ihm geworfen haben - die Menschen hatten wohl Angst, er könnte etwas ansteckendes haben.

Täglich fuhren die Tierschützer hinaus nach Blagaj, um nach ihm zu suchen - ihn zu retten!

Zu retten vor den Menschen, der Hitze und vor Artgenossen, die ihm auch nicht alle wohlgesonnen waren.

Und gestern nun gelang es endlich!

Der arme, nackte Tropf konnte endlich gefunden und in Sicherheit gebracht werden.

Er ist nur noch ein Häuflein Elend und aus der Nähe betrachtet sah er noch viel bemitleidenswerter aus, als man aus der Ferne erkennen konnte.

Schnell wurde er in die Klinik gebracht, dort mit Infusionen, Vitaminen und Fressen versorgt und in einem warmen Bettchen für die Nacht untergebracht.

Nun bleibt uns nichts mehr, als die Daumen für ihn zu drücken.

Wir wünschen uns, dass er noch erleben darf, wie schön ein Hundeleben sein kann!

Dass er seine eigene Familie findet und noch einige wunderschöne Jahre ohne Schmerz, Leid und Angst verbringen kann.

Helft uns dabei!

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Unser nächster Transport steht an!
Am 4.5. möchten wir wieder viele Schützlinge aus Mostar und Doboj nach Deutschland bringen.
Bis dahin warten sie in der Ausreisestation und werden auf ihre Reise vorbereitet.

Wir suchen noch einige Pflege-und natürlich Endstellen, damit die Fellnasen ihr sicheres Ticket bekommen!

Wenn ihr ein Plätzchen frei und Interesse habt einem dieser...

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Hilfe für Mary

Sorgenkind Mary! 

Lange musste Mary auf ihre Chance warten, in eine Familie oder gar erst nach Deutschland kommen zu können. 
Bei der letzten großen Tour durfte sie dann endlich mit und fand ein Zuhause auf Zeit in einer privaten Hundepension, die uns unterstützen wollte. 
Einige Wochen vergingen und keiner interessierte sich für unsere liebeMary. Doch dann, endlich, hatte jemand Interesse an dieser zuckersüßen Maus. 
Nach positiver Vorkontrolle und allen Abklärungen die bei einer Vermittlung anstehen, konnte sie dann auch zeitnah umziehen und dort als Pflegehund einziehen. (Da noch ein anderer Hund im Haushalt lebt, wollte sie 
das Zusammenleben kurz ausprobieren. Denn was bringt es einen Hund zu übernehmen, wenn sich nicht alle wohl fühlen)

Soweit so gut... Alles war in Ordnung und die ersten 2 Tage vergingen ohne besondere Auffälligkeiten. Was merkwürdig war, war jedoch dass sie überhaupt kein Pipi machte. 
Weder drinnen noch draussen und das obwohl sie durchaus viel trank. 
Anfangs führte man es auf die Eingewöhnung zurück. Denn schon öfter hatten wir Hunde in neuen Familien, die etwas Zeit brauchten, um sich lösen zu können. 
Gott sei Dank achtete die Familie ganz genau darauf und machte sich (leider zurecht) Sorgen. 
Kurz vorm Wochenende fuhren sie dann als Notfall in die Klinik. 
Denn Mary hatte plötzlich hohes Fieber, wirkte apathisch und schwach. Und noch immer konnte sie kein Wasser lassen. 
In der Klinik wurde sie dann im wahrsten Sinne des Wortes „auf Herz und Nieren“ geprüft. 
Blut wurde gecheckt, auf Reisekrankheiten untersucht, Ultraschall und Co. 
Die schlechten Blutwerte machten den Ärzten Sorgen und sie sollte erstmal, vor allem bis das Fieber wieder niedriger war, in der Klinik bleiben. 
3 Nächte war sie dort und wurde versorgt. Langsam ging es ihr besser. Die Familie durfte sie auch dort besuchen. 

Am Sonntag konnte sie dann glücklicherweise wieder mit nachhause. Das Fieber war weg und sie wirkte soweit wieder stabil. 
Die Familie und wir waren überglücklich, dass es wohl wieder aufwärts ging. 
Aufgrund der Nebenwirkungen der Medikamente, trank sie sehr viel und konnte nun auch wieder Wasser lassen. 

Am Mittwoch kam dann leider wieder der unerwartete Umschwung. 
Rastant ging es Mary schlechter und sie hatte einen Schwächeanfall und stand völlig neben sich. 
Daraufhin wurde sie nun wieder in die Klinik gebracht und musste, weil es ihr so schlecht ging, nochmal eine Nacht dort bleiben. 
Das Blut wurde nochmals untersucht. Gott sei Dank, scheinen die Medikamente jetzt anzuschlagen und die Werte werden besser. Die Ärzte wirkten bei der Befundsbesprechung optimistisch.
Mary scheint an einer Autoimmunerkrankung zu leiden, die ohne ersichtliche Ursache wie aus dem Nichts und plötzlich auftrat. Ihr Körper griff sich dann selber an. Eine sogenannte Panzytopenie wurde diagnostiziert. 
Das bedeutet soviel wie eine starke Verminderung der Blutzellen aller Systeme. Woher das kommt, wissen die Ärzte leider nicht und kann auch nach aktuellem Stand nicht festgestellt werden. 

Die nächsten Wochen muss nun regelmäßig ihr Blut untersucht werden um die Kortisongabe anzupassen und dann letztlich einstellen zu können, wenn alles wieder im Normalbereich sein wird. 

Wir sind nun erstmal froh, dass Mary wieder in ihrem eigenen Bettchen liegen und fit werden kann und hoffen, dass es weiter bergauf geht. 

Nun benötigen wir aber dringend eure Hilfe. 
Denn die Behandlung von Mary hat uns ein großes Loch in unsere Streunerglückkasse gebrannt. Aktuell liegen die Kosten bei knapp 2000€. Mit den weiteren Kontrolluntersuchungen wird sich noch einiges ansammeln leider.

Daher bitten wir euch von Herzen, dass ihr uns helft die Kosten zu decken, damit auch der Bau des Streunerdorfs wie geplant weitergehen kann. 
Denn jeder Euro ist wichtig und wird gebraucht. 

Bitte helft uns uns Mary, dass es ihr bald wieder besser geht und wir ihr alle nötigen Behandlungen ermöglichen können!

Spendenkonto:
Streunerglück 
Verwendungszweck: Hilfe für Mary
Commerzbank:
IBAN: DE14 2004 0000 0886 6030 00
BIC: COBADEFFXXX

Paypal:
spenden@streunerglueck.de

Wir danken euch schon jetzt für jede Unterstützung und werden euch auf dem Laufenden halten!

 
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Unsere Fellnasen in Split

Wie mittlerweile jedes Mal, wenn wir nach Mostar fahren, haben wir auch dieses Mal auf dem Hin- und Rückweg in Split Halt gemacht, um unsere Schützlinge dort zu besuchen und mit den Tierschützern ein Pläuschchen zu halten. 

Wir hatten zwar ordentlich Wind, aber das Wetter war auf unserer Seite und so wurden wir von einem Hunderudel im großen Auslauf begrüßt - natürlich erst nachdem die "Türsteherin" Sady von uns allen gekrault wurde. 
Denn Sady ist ja schon so lange dort und läuft mittlerweile frei rum und würde selbst bei offenem Tor nicht das Gelände verlassen. Das Tierheim ist nun mal ihr Zuhause. 
Irgendwie schön und traurig zugleich... Sie ist wirklich eine ganz ganz Liebe und wir würden ihr so gern endlich eine eigene Familie schenken, denn sie lechzt förmlich nach Liebe und verlangt nichts weiter als einen Schlafplatz, Futter und mäßig Bewegung.

Nach der Kuschelei mit Sady konnten wir uns also den anderen Fellnasen widmen. Zunächst haben wir all jene begrüßt, die nicht im freien Auslauf waren. 
Ganz vorneweg war unser Dauergast Joy, die wir ebenfalls unheimlich gern in ihrer Familie sehen würden. 
Kaum steht man an ihrem Zwinger, presst sie ihre Seite ans Gitter, um uns zum streicheln zu animieren. Wer kann da schon Nein sagen? 
Aber auch unsere Nasen Nera, Fanny, Sam, Jack, Ares und Emily haben wir auf unserem Rundgang besucht. 
Allesamt tolle Hunde natürlich, wenn auch komplett unterschiedlich. Für jeden Top ein Deckel quasi. Sucht ihr einen Jagdhund? Emily und Fanny freuen sich! Oder eine sanfte, zurückhaltende Seele? 
Dann wäre Nera ideal. Aber auch für alle, die einen stattlichen Charakterhund suchen, hätten wir Sam und Ares. 
Jack ist zwar auch stattlich, aber eher Typ Schmusebacke. 
Unser Rundgang endete dann im großen Freilauf, wo einige Hunde mir ihren frisch eingesauten Pfoten nur darauf warteten, uns zu bespringen und somit ordentlich willkommen zu heißen. Kaum zu übersehen war Loona. Sie ist nicht nur groß sondern fällt mit ihrem hellen Fell zwischen den vielen schwarzen Hunden natürlich direkt auf. Der kleine Fargo hielt sich mehr im Hintergrund, weil er mit seinem Spielzeug anscheinend wichtige Dinge zu klären hatte.  Dafür wuselte die mittlerweile große und wunderschöne Luyiza mittendrin herum. 
Sie ist absolut lieb und schmeißt sich einem direkt vor die Füße, um eine Ganzkörpermassage abzubekommen. 
Da kann man nicht widerstehen. Und dann war da noch ein großer, wuscheliger Flummi - unser Aramis. Wir haben ihn kaum wiedererkannt, weil er so gewachsen ist! Auch er war einfach nur fröhlich und hat uns schwanzwedelnd begrüßt und jede freie Hand für sich in Anspruch genommen.

Alles in allem war es also mal wieder ein rundum toller Besuch! Gerne würden wir beim nächsten Mal ein paar Fellnasen von dort einpacken und zu ihren Familien bringen. Jeder hat es natürlich verdient und wir glauben, dass Split für nahezu jede Familienkonstellation den passenden Hund parat hat. Meldet euch also gern bei uns, wenn ihr einen Vierbeiner von dort bei euch aufnehmen wollt!

http://streunerglueck.de/vermittlung/hunde-aus-kroatien/

 

 

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