Jhony

In einer Pflegestelle in Mostar. 

Immer wieder denken wir uns ,,ich möchte nicht wissen, was der arme Kerl schon durchgemacht hat" und das gilt auch für unseren Jhony.
Seine Pflegestelle leidet mit ihm, weil er offensichtlich in der Vergangenheit entweder nichts kennengelernt oder aber schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wir gehen leider von Letzterem aus.

Jhony lebt aktuell in der Wohnung und das bereitet ihm noch großes Unbehagen. Auf der Straße kannte er sich aus und wusste was los ist. In einem für ihn beengten Raum sieht das anders aus. Dieses Verhalten haben wir schon des Öfteren erlebt und hoffen, dass auch er sich akklimatisiert und die Vorzüge eines "sicheren Hafens" zu schätzen lernt.

Alles was laut und fremd ist, ist ihm nicht geheuer und dementsprechend sehen auch Spaziergänge aus. Er muss sich noch an die Leine und das koordinierte Laufen neben parkenden Autos, Straßenlärm und zwischen Fußgängern gewöhnen. Er wird die Zeit bekommen, die er benötigt.

Worauf er aber seit der ersten Sekunde seiner Rettung äußerst positiv reagiert hat sind andere Hunde und auch Katzen. Aktuell lebt er mit einer Katze in der Wohnung und das klappt wunderbar.

Jhony hat also noch einen Weg vor sich, aber wir wissen aus Erfahrung, dass er mit der nötigen Geduld und Einfühlungsvermögen seine Unsicherheiten ablegen wird und wieder Spaß am Leben findet. 

Wenn ihr gerne einem Hund wie Jhony den Start in ein neues Leben ermöglichen möchtet und die nötige Erfahrung im Umgang mit unsicheren Hunden habt, freuen wir uns sehr über eure Anfrage!
Bis dahin lernt Jhony fleißig weiter und wird auf seine Ausreise vorbereitet, d.h. kastriert, gechipt und geimpft.

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