Entstehungsgeschichte

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Lange bevor es die Idee zur Gründung von Streunerglück gab, verband seine Gründungsmitglieder eine gemeinsame Liebe - die Liebe zur Natur und den Tieren. Eines Tages trat in das Leben von Stefanie Grabs der aktive Tierschutz für Mostar. Bereits zu diesem Zeitpunkt aber war ihr das Engagement für Tiere in Not nicht fremd. In ihren zahlreichen Urlauben auf Ibiza hatte sie sich, gemeinsam mit ihrem Freund, um die dort lebenden Podencos gekümmert und zahlreiche Projekte vor Ort unterstützt. Vor mehr als einem Jahr bekam sie dann eine Anfrage, ob sie sich für den Tierschutz in Mostar, Bosnien und Herzegowina, engagieren möchte. Stefanie sagte zu und traf gleich zu Beginn ihres Engagements auf Tina Gutic-Stein. Tina selbst stammt aus Mostar, wo sie bis zum Bürgerkrieg mit ihrer Familie gelebt hatte. Den Großteil ihrer Kindheit hat sie mit den Straßenhunden verbracht und das heutige Engagement hat einen großen persönlichen Wert für sie. Der Kontakt zwischen Stefanie und Tina kam zustande über den ersten Pflegehund von Tina, den Stefanie betreute. Gemeinsam kümmerten sich die beiden um die junge Hündin Loulou, bis diese erfolgreich in eine liebevolle Familie vermittelt werden konnte. Die gemeinsame Fürsorge für Loulou war der Beginn ihrer Zusammenarbeit.


Neben dem Engagement für die Straßenhunde in Mostar hat sich Stefanie auch für notleidende Hunde in Hamburg eingesetzt. So kam es dazu, dass sie bei der Suche nach der verängstigten und verwilderten Hündin Amy Verstärkung suchte. Diese fand sie in Eileen Kolano. Stefanie und Eileen kannten sich über ihr gemeinsames Hobby: das Reiten. Nachdem die Suche von Amy erfolgreich abgeschlossen war, begeisterte der aktive Tierschutz Eileen immer mehr, sodass sie selbst zu einer Aktivistin wurde. Eileen hat bereits zahlreiche Transporte für den Tierschutz getätigt und sie pflegt den Kontakt zu zahlreichen Pflege- und Endstellen. Bei ihrer Arbeit für den Tierschutz traf Eileen auf die junge, bosnische Straßenhündin Abby, die sie dann bei sich aufnahm.

Auch das Engagement des nächsten Gründungsmitglieds von Streunerglück ist einer Hündin zu verdanken. Andrea Wiegartner kam über eine Freundin, die als Pflegestelle der Straßenhündin Curlie den Start in ein besseres Leben ermöglicht hatte, mit dem Tierschutz in Berührung. Andrea war von diesem Engagement so begeistert, dass sie zu den Tierschützern Kontakt aufnahm und ihnen ihre Hilfe anbot. Seitdem meistert sie souverän zahlreiche Aufgaben für den Tierschutz. Sie organisiert Transporte, Pflege- und Endstellen und steht dem Tierschutz mit ihrem Können als Grafikdesignerin bei seiner Internetpräsenz zur Verfügung. Heute ist Andrea aus dem aktiven Tierschutz nicht mehr weg zu denken.

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Bei der Suche nach Endstellen nutzen die Tierschützer jede seriöse Plattform. Eine Anzeige des Tierschutzes aus Mostar las eines Tages auch Christine Blank. In dieser Anzeige wurde für eine kleine Hündin namens Jacky ein neues Zuhause gesucht. Christine und ihre Familie sahen Bilder von Jacky, lasen den Text dazu und wussten schnell: diese kleine Hündin gehört zu ihrer Familie. Christine nahm nicht nur Kontakt zu den Tierschützern in Deutschland sondern auch zu der Tierschützerin in Mostar auf, die die kleine Jacky vor Ort gepflegt hatte. Zwischen den beiden Frauen entstand eine Freundschaft und Christiene entschied sich, die Tierschützerin in Mostar mit ihrer Familie und ihren beiden Hunden zu besuchen. Die Zustände, mit denen Christine vor Ort konfrontiert wurde, haben sie so stark bewegt, dass sie und ihre Familie gleich handelten und mit Hilfe von Tierschützern kleine Welpen bei sich aufnahmen, um sie vor dem sicheren Tod zu retten. 

Die Liebe zu den Tieren brachte alle Gründungsmitglieder zum Tierschutz, so auch Katharina Krause-Reiß. Katharina und Andrea teilen ebenfalls als gemeinsame Leidenschaft das Reiten. Eines Tages wurde Katharina von Andrea gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, die Straßenhündin Tinny zur Pflege bei sich aufzunehmen. Katharina nahm die Hundedame auf und spürte, dass ihr diese Art des Engagements persönlich sehr viel gab. Einen aktiven Beitrag für den Tierschutz zu leisten begeisterte Katharina, genauso wie die Idee, ein Mitglied der Streunerglück-Familie zu werden.

Am Aufbau von Streunerglück waren Stefanie Grabs, Tina Gutic-Stein, Eileen Kolano, Andrea Wiegartner, Christine Blank und Katharina Reiß tätig. Die bereits gesammelten Erfahrungen im aktiven Tierschutz befähigen die Gründungsmitglieder, eine gesunde Mischung aus Liebe, Verstand und Vernunft in den Tierschutz einzubringen, um vor Ort an den Bedingungen zu arbeiten, die der Stadt, den Tierärzten, den Tierschützern und vor allem den Tieren selbst in Zukunft zu Gute kommen werden.