Liebe Streunerfreunde,
gewöhnlich berichten wir euch von armen Tieren, die unsere Hilfe brauchen, doch heute möchten wir einmal darstellen, was es für unsere absolut bewundernswerten Helfer und Helferinnen vor Ort bedeutet. Wir sitzen hier in Deutschland und bekommen nur die Fotos geschickt und wir werden – in heiklen Situationen teilweise im Sekundentakt – auf dem Laufenden gehalten. Natürlich sind einige von uns durch die regelmäßigen Besuche in Mostar auch an ‚vorderster Front‘ mit dabei. Aber auch dies ist immer nur ein kurzer Einblick in das, was für unsere Streunerengel vor Ort Alltag bedeutet.

Dieser Alltag bedeutet:

unzählige, hungrige Katzen und Hunde füttern und trotzdem die Gewissheit haben, dass unglaublich viele weitere Tiere hungernd und verzweifelt durch die Straßen von Mostar irren
verletzte und kranke Tiere zum Tierarzt bringen, auch wenn es wenig bis keine Hoffnung für sie gibt
beim Retten und Bergen verletzter Tiere von Augenzeugen ausgelacht zu werden (schließlich ist so ein Tierleben in Augen vieler Einwohner nichts wert) anstatt Hilfe zu bekommen
noch lebende Tiere aus Müllcontainern oder -tüten zu retten, weil diese im wahrsten Sinne des Wortes entsorgt wurden
Leichen von offensichtlich misshandelten Tieren zu finden
auf Unverständnis in der Bevölkerung zu stoßen was Kastrationen angeht, viele halten dies für eine Art Verstümmelung der Tiere
morgens das Streunerdorf zu betreten mit der Sorge, dass der kranke Schützling es über Nacht nicht geschafft hat
sich alle 20 Minuten (auch nachts!) den Wecker zu stellen, um den kranken mutterlosen Welpen ein wenig Flüssigkeit ein zu träufeln
aber vor allem bedeutet es, immer und immer wieder macht- und hilflos mit ansehen zu müssen, wie das Leben aus den schwachen Körpern schwindet, egal, wie viel Kampfgeist die Tiere gezeigt haben und egal wie viel Herzblut, Zeit und medizinischen Aufwand in ihre Pflege investiert wurde und dann einfach nur noch ohnmächtig zu weinen, so dass der einzige Trost ist, dass sie nicht alleine auf der Straße, sondern in liebevoller Obhut gestorben sind.

An dieser Stelle möchten wir uns aus tiefstem Herzen bei all unseren Engeln vor Ort bedanken, ohne die das alles nicht möglich wäre, die unermüdlich auch in scheinbar aussichtslosen Situationen kämpfen, die keine Rücksicht auf ihre eigene Erschöpfung nehmen und weiter machen, so lange sie von den Tieren gebraucht werden.

Und unsere so lieben und aufopferungsvollen Engel vor Ort brauchen Unterstützung. Denn viele Tiere retten bedeutet auch, viel Geld ausgeben zu müssen. Denn leider kann man Tierarztrechnungen und Futter nicht mit Tränen bezahlen. Davon hätten wir mehr als genug angesichts des täglichen Leides. Deshalb möchten wir euch, unsere lieben und treuen Streunerfreunde bitten, wenn es euch irgendwie möglich ist, ein wenig zu spenden.
Natürlich kann für jede Spende eine Spendenquittung ausgestellt werden.

Streunerglück
Verwendungszweck: Allgemeine Unterstützung
Commerzbank:
IBAN: DE14 2004 0000 0886 6030 00
BIC: COBADEFFXXX

Paypal:
spenden@streunerglueck.de

Auch über Gooding.de könnt ihr uns unterstützen:
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