Ronja

Ronja hatte ENDLICH großes Glück und fand ihr liebevolles und geduldiges Zuhause Norddeutschland. Wir freuen uns sehr für unser ehemaliges Sorgenkind und sind gespannt auf ihre weiteren Entwicklungsschritte. ALLES GUTE LIEBE RONJA!

Ronja - wer diesen Namen hört denkt sofort an das Kinderbuch "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren.

In dem Buch ist Ronja, die Räubertochter, ein starkes und unabhängiges Mädchen, die in einer Umgebung geprägt von Räubern und Wegelagerern, einer wilden und rauflustigen Bande, aufwächst und sich nicht beirren lässt, wenn es um ihr Glück (ihre Freundschaft zum Räubersohn Birk) geht.

Unsere Ronja ist auch eine starke und unabhängige Hündin, die bei unserer Streunerbande im Streunerdorf aufgewachsen ist und leider bis jetzt nicht die Chance hatte, mit Menschen zusammen zu sein und somit ihr Glück zu finden.

Ronjas ganz großes Pech war, dass sie ihre ganze Prägungsphase nichts mit uns Menschen zu tun hatte - und wenn doch, dann waren das leider keine guten Erfahrungen.

Gerettet haben wir sie aus der Vet und wer unsere Arbeit von Anfang verfolgt, der weiß, was das für ein grausamer Ort war.

Vertrauen zu Menschen konnte man da weiß Gott nicht aufbauen.

Dann konnten wir sie endlich zu uns ins Streunerdorf holen, aber auch da ist man nicht mit Menschen ZUSAMMEN.

Hilfreich ist, dass Ronja ihre Artgenossen liebt. Und auch Katzen mag sie gerne.

Jetzt lebt sie seit einiger Zeit bei mir als Pflegehund und sie macht sich ganz wunderbar.

Nach nur 3 Tagen folgt sie mir auf Schritt und Tritt und wenn ich am Computer arbeiten muss, legt sie sich ganz brav unter den Schreibtisch und schläft.

Selbst wenn die anderen Hunde bellen und Radau machen, bleibt Ronja ganz entspannt liegen.

Sie hat schon nach ganz kurzer Zeit Vertrauen zu mir gefasst und  genießt die Streicheleinheiten, die sie jetzt immer öfter einfordert.

Auf den Gassirunden bleibt sie immer wieder stehen, um gestreichelt zu werden.

Wenn ich nach Hause komme, ist sie die erste, die an der Tür steht und vor Freude wie wild mit der Rute wedelt und rumspringt, damit man sie ja nicht übersieht und streichelt.

Ronja hat einen großen Freiheitsdrang und möchte am liebsten immer nur draußen sein, was sich dadurch äußert, dass sie im Garten gerne mal über Zäune geht, wenn sie der Meinung ist, dass es auf der anderen Seite gerade spannender ist. Zäune sollten also dementsprechend hoch sein, denn mir ihren wunderschönen langen Beinen kann sie ganz schön hoch springen.

Im großen Auslaufgebiet kann ich sie jetzt - nach einer Woche - nur mit der langen Schleppleine rumlaufen lassen, muss sie aber trotzdem immer im Auge behalten, damit sie nicht die Chance nutzt, vielleicht durch eine offene Tür mal schnell stiften zu gehen.

Ich bin mir ganz sicher, dass die richtige Person/Familie mit Ronja einen absoluten Traumhund bekommt.

Vielleicht dauert es bei ihr etwas länger, bis sie diese richtig feste Bindung zu ihrem "Rudel" aufbaut , aber die Maus möchte ankommen, dass zeigt sie mir jeden Tag.

Schön wären Menschen mit einem großen, eingezäunten Grundstück, denn durch unser Auslaufgebiet habe ich gelernt, dass sie es nicht mag eingeengt zu sein. Hat sie aber genug Fläche um sich rum, legt sie sich einfach auf den Rasen in die Sonne und döst und man muss sie förmlich anbetteln, doch endlich wieder mitzukommen.

Also wer hat die Geduld und Muße, dieser Zaubermaus die Zeit zu geben, die sie braucht?

Der bekommt eine absolute treue Schmusebacke, die einfach nur liebgehabt werden will.

Ronja hat am 3. April 2016 ihren dritten Geburtstag gefeiert, wiegt zurzeit 23kg und hat eine Schulterhöhe von ca. 65 cm.

Bei Interesse meldet euch gerne unter: kontakt@streunerglueck.de
DANKE!

Ihre Geschichte:

Guten Tag an euch alle!
Mein Name ist Ronja. Sie sagen ich bin schüchtern, aber so bin ich nunmal. Ich wuchs in der städtischen Vet auf und hatte nicht solche Probleme wie manche der anderen Hunde, weil ich meine Geschwister hatte und wir gut auf einander aufpassten. Die Zeit verstrich und wir warteten gespannt wann wohl unsere Zeit kommt. Als dann aber der große Tag kam war ich so voller Angst, dass ich in Panik verfiel und nicht mit wollte und mein einziges Zuhause dadurch verlasse. Es war zwar armselig und kahl, aber wenigstens hatte ich ein Dach über dem Kopf und täglich Futter, was schon mal mehr war als andere Hunde hatten. Außerdem hatte ich Angst, dass meine Schwester und Mandela zurückbleiben und somit musste ich zu meinem eigenen Schutz sediert werden. So verschlief ich also den Weg zum Streunerdorf... Als wir dann ankamen war mir aber sofort klar, dass es ein großer Schritt in eine bessere Zukunft war. Ich bin schon gar nicht mehr so ängstlich bei Menschen, weil ich nun sehe wie nett sie sein können - sie bringen Futter, machen sauber, spielen mit uns, beschützen uns und lieben uns einfach. Ich kenne das Gefühl nicht, von Menschen geliebt zu werden also denke ich mir, dass es wundervoll sein muss. Ich fühle mich derzeit am besten bei meinem Pflegepapi, aber er sagt ich habe mich schon sehr verbessert. Dann muss es wohl so ein.
Ich werde mir Mühe geben so weiterzumachen!

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