Louie

In einer Pflegestelle in Berlin. 

Labbi Louie ist wirklich ein ulkiger Kerl, der sich die Freude nicht verbieten lässt. Wie auch immer seine Vergangenheit aussah, seit Dezember 2018 ist er Teil der Streunerglück-Familie und das mit einem regelrechten "bumms". Denn Louie hatte wohl einen heftigen Autounfall mit Verletzungen an Kiefer, Ellenbogen und Hüfte zur Folge. Natürlich wurde er direkt dem Tierarzt vorgestellt und dort auch operiert. 

Leider wurden und wurden die Problematiken in Hüfte und Ellenbogen trotz Genesung bei einer Pflegestelle vor Ort nicht besser, so dass klar war, dass Louie baldmöglichst nach Deutschland und zu einem Spezialisten musste. Inzwischen hat Louie seine erste OP an der Hüfte sehr gut überstanden und erholt sich, damit möglichst bald die Ellenbogen-OP folgen kann. 

Dabei zeigt er, dass all das ihm nichts anhaben kann und ihm auch nicht die Laune verdirbt. Okay, bei Hundebegegnungen ist er erstmal skeptisch, dass ihm auch ja niemand auf Hüfte und Co. springt, aber sobald das geklärt ist, ist das Lächeln auch schon wieder zurück und Man(n) gewinnt schnell neue Freunde. Hier braucht Louie einfach Unterstützung von seinem Menschen, damit dieser übermütige Fremdhunde auf Abstand hält und keiner ihm wehtut. 

Louie ist sogar ein echter Katzenversteher und liegt auch gerne mal gemeinsam faul in der Sonne herum. Insgesamt ist er einfach ein kleiner Sonnenschein, der einfach nur gerngehabt und am liebsten verwöhnt werden möchte. 

Wenn Louie also mal in ein endgültiges Zuhause zieht, dürfen dort auch gern Kinder, Katzen und andere Hunde sein, sofern alle Beteiligten nicht zu überdreht sind. Dafür sollte das Zuhause möglichst ebenerdig sein, denn auch nach den OPs wird Louie kein Supersportler mehr werden und zu viele Treppen sind für ihn einfach nicht optimal. Ihr könnt es euch vorstellen, Louie aufzunehmen, wenn er seinen OP-Marathon geschafft hat? Dann schreibt uns!

 
 

Seine Geschichte:

Kurz vor Weihnachten, wo die Welt ruhiger und besinnlicher wird, drehen die Uhren im Tierschutz dennoch nicht eine Sekunde langsamer.

Verletzte, unglückliche Tiere brauchen auch in der Adventszeit dringend unsere Hilfe. So kam es, dass vor wenigen Tagen dieser süße Strolch den Weg unserer Tierschützer kreuzte. Humpelnd schleppte er sich die Straßen entlang und suchte die menschliche Nähe. Unsere Tierschützerin fackelte nicht lange und brachte den lieben Labbi-Jungen in die Tierklinik. 
Ein Ganzkörper-Röntgen bestätigte dann die schlimme Vermutung. Er wurde angefahren. Dabei hat er multiple Prellungen davongetragen aber auch den Unterkiefer, den Ellenbogen und den Oberschenkelkopf ausgerenkt.

Die Tierärzte haben alle Gelenke wieder eingerenkt und den Kiefer stabilisiert. Nun darf sich die erschöpfte Fellnase erstmal in einer Pflegestelle von den Strapazen erholen. Die Prognosen für Kiefer und Ellenbogen sind sehr gut, beim Oberschenkel wird nur die Zeit zeigen, ob ein weiterer Eingriff notwendig ist. Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass das nicht notwendig ist! Denn so eine Operation ist nicht nur aufwändig und kostspielig sondern auch ein weiterer Kraftakt für den süßen Jungen, den wir ihm gerne ersparen möchten. 

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