Louie

In einer Pflegestelle in Mostar. 

Wo ist bloß die Zeit vergangen?! Drei Monate ist es schon her, dass Loui Teil der Streunerglück-Familie wurde. Und der süße Bursche hat sich prächtig von seinen Verletzungen erholt! Seinen Unfall merkt man ihm nur noch am einen Hinterbein an, welches er leider immer noch nicht richtig belasten kann. Vermutlich wird hier noch eine zweite OP notwendig sein, damit er das Bein wieder normal nutzen kann. Sein Gemüt trübt das ganze übrigens überhaupt nicht. Bei unserem Besuch am vergangenen Wochenende, hat er uns freundlich, verspielt und verkuschelt empfangen. Draußen ist er ein echtes Powerpaket, der sich an seinem verletzten Bein nicht stört und am liebsten durch die Gegend flitzt. Drinnen hat er dann ganz seine Größe vergessen und wurde zum Schoßhund. Bloß nicht aufhören zu kraulen! Gütig wie er ist, hat er sich den Kuschelplatz aber mit seinen Mitbewohnern geteilt, die auch etwas Aufmerksamkeit abbekommen wollten. 

 

Louie lebt in der Wohnung in der Stadt. Er weiß, wie das Zusammenleben in einer Wohnung funktioniert, kennt Straßengeräusche und lässt sich von nichts verunsichern. Auch mit Kindern können wir uns Louie sehr gut vorstellen. Damit Louie vollständig genesen kann, suchen wir nun unbedingt eine ebenerdige Pflege- oder Endstelle (Etagenwohnung ist mit Aufzug auch denkbar) mit der nötigen Zeit, Louie bei der Genesung zu unterstützen. Meldet euch unter kontakt@streunerglueck.de damit Louie möglichst beim nächsten Transport ausreisen und seinen Neustart so richtig zelebrieren kann! 

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Kurz vor Weihnachten, wo die Welt ruhiger und besinnlicher wird, drehen die Uhren im Tierschutz dennoch nicht eine Sekunde langsamer.

Verletzte, unglückliche Tiere brauchen auch in der Adventszeit dringend unsere Hilfe. So kam es, dass vor wenigen Tagen dieser süße Strolch den Weg unserer Tierschützer kreuzte. Humpelnd schleppte er sich die Straßen entlang und suchte die menschliche Nähe. Unsere Tierschützerin fackelte nicht lange und brachte den lieben Labbi-Jungen in die Tierklinik. 
Ein Ganzkörper-Röntgen bestätigte dann die schlimme Vermutung. Er wurde angefahren. Dabei hat er multiple Prellungen davongetragen aber auch den Unterkiefer, den Ellenbogen und den Oberschenkelkopf ausgerenkt.

Die Tierärzte haben alle Gelenke wieder eingerenkt und den Kiefer stabilisiert. Nun darf sich die erschöpfte Fellnase erstmal in einer Pflegestelle von den Strapazen erholen. Die Prognosen für Kiefer und Ellenbogen sind sehr gut, beim Oberschenkel wird nur die Zeit zeigen, ob ein weiterer Eingriff notwendig ist. Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass das nicht notwendig ist! Denn so eine Operation ist nicht nur aufwändig und kostspielig sondern auch ein weiterer Kraftakt für den süßen Jungen, den wir ihm gerne ersparen möchten. 

Wenn ihr möchtet, unterstützt ihn doch mit einer kleinen Spende oder einer Patenschaft! 
Alle Infos dazu unter kontakt@streunerglueck.de! 

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